Nuklearmedizin

In der Nuklearmedizin erfolgt die Untersuchung nach Injektion von gering radioaktiven Substanzen mit sehr kurzer Halbwertzeit. Auch diese Untersuchung ist schmerzfrei und wird in unserer Praxis für folgende Bereiche angewandt:

  • Skelettszintigraphie (Knochen)
  • Schilddrüsenszintigraphie
  • Nebenschildrüsenszintigraphie
  • Nierenfunktionsszintigraphie mit Clearancebestimmung
  • Myokardszintigraphie (Herz in Ruhe und unter Belastung)
  • Hirnrezeptorszintigraphie (Parkinsondiagnostik)

Die Radiosynoviorthese (RSO) dient seit vielen Jahren in der Therapie chronisch entzündlicher Gelenkerkrankungen. Mit dieser Methode wird gezielt dort behandelt, wo die Entzündung vorliegt. Radiosynoviorthese bedeutet Behandlung der Gelenkschleimhaut durch radioaktive Strahlung: In die entzündeten Gelenke werden radioaktive Substanzen, so genannten Radionuklide, injiziert. Sie werden direkt in das betroffene Gelenk gespritzt. Die für die Therapie entscheidende ß-Strahlung besitzt nur eine kurze Reichweite. Aus diesem Grund trifft die Strahlung auch nur die kranke Gelenkschleimhaut. Sie wirkt also nur in dem entzündeten Gelenk und belastet nicht das angrenzende gesunde Gewebe.

Die Durchführung der Radiosynoviorthese ist schmerzarm und lässt sich ambulant durchführen. Bei Bedarf können auch mehrere Gelenke zugleich damit behandelt werden. In der Regel genügt eine einmalige Behandlung. Nur in wenigen Ausnahmen ist eine Wiederholung erforderlich.

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